Die heilenden Hände für Syrien

Das Projekt „Die heilenden Hände für Syrien“ wurde erfolgreich abgeschlossen. Es wurde an fünf Grundschulen in Damaskus umgesetzt und erreichte rund 2.000 Kinder der Klassen 1 bis 4.

Die Kinder leben in einem Umfeld, das geprägt ist von Krieg, Verlust und ständiger Unsicherheit. Viele von ihnen tragen Ängste in sich, für die es kaum professionelle Unterstützung gibt. Psychologische Versorgung ist stark eingeschränkt. Genau hier setzte das Projekt an.

Ziel war es, Kinder psychosozial zu stärken, ihnen Raum für Ausdruck zu geben und ihr Selbstvertrauen Schritt für Schritt aufzubauen.

In den Schulen arbeiteten unsere Teams direkt mit den Kindern. Durch kreative Methoden wie Malen, Gespräche und gemeinsames Arbeiten konnten Gefühle sichtbar werden. Kinder lernten, über Ängste zu sprechen oder sie zumindest auszudrücken. Vertrauen entstand. Offenheit wuchs.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Hygieneaufklärung und dem sicheren Umgang mit Kriegsresten. Mithilfe von kindgerechten Postern und Aufklebern wurden einfache Regeln vermittelt, um Risiken im Alltag zu reduzieren. Besonders die Aufklärung über Landminen und gefährliche Überreste des Krieges war für viele Kinder lebenswichtig.

Alle teilnehmenden Kinder erhielten kleine Geschenke, darunter Schulmaterialien und Süßigkeiten. Diese Gesten vermittelten Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Für viele Kinder war es ein Moment des Gesehenwerdens.

Begleitet wurde das Projekt von etwa 100 ehrenamtlich Engagierten, darunter Studierende, Lehrkräfte und pädagogisch interessierte Personen sowie mehrere Gruppenleitungen. Durch ihre aktive Beteiligung wurden auch sie gestärkt, fachlich wie menschlich. Gleichzeitig entstand nachhaltiges Engagement vor Ort.

Neben den Kindern profitierten auch Lehrkräfte, Eltern und das schulische Umfeld. Das Projekt wirkte stabilisierend auf das soziale Klima und förderte ein stärkeres Bewusstsein für psychische Gesundheit.

Am Ende des Projekts zeigten viele Kinder mehr Beteiligung, mehr Ruhe und mehr Vertrauen im schulischen Alltag. Die gesammelten Eindrücke und Rückmeldungen fließen in zukünftige Projekte ein.

Die Fotos auf dieser Seite zeigen echte Arbeit. Echte Begegnungen. Echte Wirkung.

„Die heilenden Hände für Syrien“ hat nicht alles gelöst.
Aber es hat gestärkt.
Und es hat Spuren hinterlassen, dort, wo sie gebraucht werden.